Verwirrung herrschte kurzfristig um den Krampuslauf in Schladming: Der bisherige Veranstalter meldete das Aus, die Gemeinde, dass er doch stattfindet.

Am vergangenen Freitag hatte die Zores-Pass auf ihrer Facebook-Seite verkündet, den Lauf – einen der größten Österreichs – aus organisatorischen Gründen nicht mehr zu veranstalten. Die Wogen in der Krampus-Fangemeinde gingen daraufhin hoch, in zahlreichen Postings wurde das Ende des Laufs, der im Jahr 1992 das erste Mal durchgeführt wurde, bedauert. Gestern kam dann die Antwort der Gemeinde Schladming, ebenfalls in dem sozialen Netzwerk: „Allen Gerüchten zum Trotz findet der traditionelle Schladminger Krampusumzug heuer am 26. November in altbewährter Weise statt.“

Und zwar mit einem neuen Veranstalter: Anton Wippel, der unter anderem auch für die Durchführung des 24-Stunden-Laufs in Irdning verantwortlich zeichnet. „Nach der Absage des Umzugs wegen des angekündigten großen Besucherzulaufs im vergangenen Jahr haben wir unsere Unterstützung angeboten. Es hat anfangs auch ausgeschaut, dass die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Veranstalter passt. Schlussendlich machen wir es aber jetzt doch alleine“, sagt Achim Wippel, der die Organisation gemeinsam mit Vater Anton abwickelt.